
Der Cityring Dortmund hat gemeinsam mit dem Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland, der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und der Qualitätsroute Dortmund einen erneuten Appell an die politischen Fraktionen in Dortmund gerichtet.
Im Mittelpunkt steht die Sorge um die Zukunft der Dortmunder Innenstadt. Aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen haben sich zentrale Herausforderungen trotz einzelner Maßnahmen nicht nachhaltig verbessert. Rückmeldungen aus Handel, Gastronomie, Dienstleistung und Unternehmerschaft zeigen weiterhin eine spürbare Belastung der Innenstadt.
Dabei geht es insbesondere um das Sicherheitsgefühl von Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden, Gewerbetreibenden und Anwohnerinnen und Anwohnern, um veränderte Kundenfrequenzen, steigende Kosten für Sicherheit und Reinigung sowie um die Wahrnehmung Dortmunds im regionalen Wettbewerb.
Der gemeinsame Appell macht deutlich: Die Zukunft der Innenstadt kann nur durch ein entschlossenes, abgestimmtes und gemeinsames Handeln aller Verantwortlichen gesichert werden. Einzelmaßnahmen oder isolierte Ansätze reichen nicht aus.
Der Cityring Dortmund versteht sich dabei ausdrücklich als konstruktiver Partner. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität, Sicherheit und wirtschaftliche Attraktivität der Innenstadt nachhaltig zu stärken und gleichzeitig den betroffenen Menschen die notwendige Hilfe in ausreichender Form zur Verfügung zu stellen.
Ein besonderer Fokus liegt auf einem ganzheitlichen Umgang mit der Drogenthematik. Das im Schreiben genannte Züricher Modell steht beispielhaft für einen integrierten Ansatz, bei dem Prävention, Hilfsangebote, ordnungspolitische Maßnahmen und städtebauliche Aspekte zusammengedacht werden.
Unser gemeinsamer Anspruch ist klar:
Die Dortmunder Innenstadt braucht ein abgestimmtes, konsequentes Vorgehen frei von politischem Taktieren. Nicht Einzelinteressen, sondern die gemeinsame Verantwortung für unsere Stadt muss im Mittelpunkt stehen.
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