
Händler, Gastronomen, Gewerbetreibende, Mitarbeitende, Anwohner und Besucher haben ein berechtigtes Recht auf eine sichere, saubere und funktionierende Innenstadt. Die Interessenvertreter (IHK, Handelverband, Qualitätsroute, Gastronomen Alter Markt und Cityring) der Betroffenen haben daher an die Politik appelliert, dringend an einem Strang zu ziehen, um schnell wichtige Entscheidungen umsetzen zu können.
Aus diesem Anlass fand am gestrigen Tag ein konstruktiver Austausch mit der Verwaltung statt, in dem nochmals auf das seit Jahren genannte Zürcher Modell verwiesen wurde. Das Modell hat u.a. zum Ziel, für die Bürger und Unternehmen wieder eine attraktive Innenstadt herzustellen und gleichzeitig ein funktionierendes Hilfesystem auszubauen. Wer dieses Konzept als Vorbild nennt, muss es auch konsequent und vollständig umsetzen. Das Modell basiert auf vier gleichwertigen Säulen: Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression.
Nur das gleichwertige und konsequente Zusammenspiel aller vier Säulen führt zum Erfolg. Ein selektives Herausgreifen einzelner Elemente durch politische Akteure wird dem ganzheitlichen Ansatz des Zürcher Modells nicht gerecht und kann seine Wirksamkeit nicht entfalten.
Klar ist: In Zürich wird öffentlicher Drogenkonsum im öffentlichen Raum nicht geduldet. Hilfe für Betroffene und konsequente Durchsetzung von Regeln gehören untrennbar zusammen.
Wir erwarten daher von der Politik, das Zürcher Modell konsequent umzusetzen. Unsere Innenstadt als wirtschaftliches und gesellschaftliches Herz Dortmunds verdient entschlossenes Handeln und zwar jetzt.
