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Montag, 15. Juni 2015

Fragen an Dunja Achy

Dunja Achy, Managerin für den Bereich Marketing & Tourismus beim Deutschen Fussballmuseum
Dunja Achy

Frau Achy, das Ruhrgebiet hat bereits viele attraktive Ausflugsziele. Was tun Sie, um sich abzuheben und Touristen auf das Fußballmuseum aufmerksam zu machen?

Im ersten kommunikativen Schritt konzentrieren wir uns auf die potentiellen Besucher, die das Deutsche Fußballmuseum in gut einer Stunde Fahrzeit erreichen können. Erfreulicherweise unterstützt uns dabei die Fußballfamilie, das heißt sowohl die Vereine der ersten bis zur dritten Liga im 100-Kilometer- Radius als auch der DFB. Wir möchten die Stadionbesucher und Fans durch Spots auf den Videowänden, Anzeigen in den Vereinsmedien, Facebook- Gewinnspiele und Bandenwerbung auf unser Museum aufmerksam machen. Im touristischen Bereich werden wir mit etablierten Reiseveranstaltern zusammenarbeiten und zusätzlich über unsere Homepage ein direkt buchbares Kombiangebot aus Museumstickets und Unterkünften anbieten.

Wie wollen Sie sicherstellen, dass das Museum die Menschen auch auf lange Sicht immer wieder neu anzieht und es nicht bei einmaligen Besuchen bleibt?

Zunächst bietet das Deutsche Fußballmuseum als Selbstentdeckerhaus viele interessante Exponate und emotionale Inszenierungen, die den Besuchern im Zusammenspiel mit multimedialen Seh-, Hörund Fühlstationen die Möglichkeit geben, tief in die Fußballwelt einzutauchen. Es gibt im museumseigenen Kino eine Mainshow mit 3D-Technik und gegen Ende des Ausstellungsrundgangs eine geführte Bustour im originalen "Bus der Weltmeister". Dazwischen stöbern die Besucher durch die Schatzkammer mit den bedeutendsten Trophäen und begegnen in der "Hall of Fame" des deutschen Fußballs den größten Trainer- und Spielpersönlichkeiten. Und das ist noch längst nicht alles. Die gesamte Ausstellung innerhalb eines Museumsbesuchs zu schaffen, stellt schon eine Herausforderung dar. Daher lohnt es sich, auch nach dem ersten Besuch wiederzukommen, zumal die Medieninstallationen laufend aktualisiert werden. Nach einigen Jahren wird die Ausstellung dann auch konzeptionell und baulich verändert und komplett neue Inszenierungen halten Einzug.

Wie stimmen Sie Ihr Marketing mit lokalen oder regionalen Partnern ab?

Wir sind im regelmäßigen Austausch mit den städtischen Partnern im Bereich Kommunikation und Tourismus sowie mit dem Cityring und den Hoteliers vor Ort. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Ruhr-Tourismus GmbH, mit der wir bereits mehrere Messeauftritte umgesetzt haben. Mit den Ansprechpartnern weiterer touristischer Highlights der Region sind wir in Planung für gemeinsame, zukünftige Maßnahmen. Nach dem ersten eher regionalen Aufschlag ist es unser Ziel, die werbliche Kommunikation mit bestimmten Schwerpunkten national und international auszuweiten.

Über dem Museumseingang gibt es ein hoch- auflösendes Vollfarb-LED-Display mit einer Gesamtfläche von etwa 60 Quadratmetern. Was werden Sie darauf zeigen?

Wir sehen das riesige LED-Display als einen kommunikativen Bestandteil des Museumsvorplatzes, der in Zukunft zu einem etablierten Treffpunkt in Dortmund werden soll. Große Spielerskulpturen, Lichtilluminationen und die neu geschaffene Außengastronomie laden Besucher des Museums, aber auch Passanten wie Fußballfans, Zugreisende und Menschen auf Shoppingtour zum Verweilen ein. Die Bespielung der LED-Wall erfolgt mit Unterstützung unseres Partners Sky. Es werden die neusten Meldungen aus der Fußball- und Sportwelt, Live-Tabellen, aktuelle Spielstände an Bundesliga- Spieltagen, aber auch Bewegtbilder gezeigt. Natürlich nutzen wir die LED-Wall als "Außensensor des Museums" beispielsweise auch dazu, über eigene Formate wie Sonderausstellungen oder Termine unseres Kultur und Veranstaltungsprogramms zu informieren.

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